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Eine Inszenierung mit Gefangenen der JVA Charlottenburg des Regieteams Moras/Minkowski in Zusammenarbeit mit aufBruch

Was passiert, wenn man eines morgens verhaftet wird und anschließend zur Arbeit gehen darf? Das Leben läuft weiter, als ob nichts wäre; bis man feststellt, dass alles auf dem Kopf steht. Die Welt scheint sich verschworen zu haben und der Boden rutscht weg. Unabhängig von Schuld oder Unschuld ist die Biografie, die man sich gebaut hat, an diesem Punkt zu Ende.

Nach drei Theaterproduktionen in der JVA für Frauen Pankow arbeitet das Regieteam Moras/Minkowski zum ersten Mal in der JVA Charlottenburg. aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT unterstützt das Projekt in den Bereichen Organisation und Öffentlichkeitsarbeit und möchte damit die Vielfalt künstlerischer Ansätze in der Berliner Gefängnistheaterkultur fördern.

Die Inszenierung DER PROZESS - frei nach der Romanvorlage Franz Kafkas - untersucht die Situation, die sich vor jemandem auftut, der angeklagt wurde. Die Biografien, die von den Gefangenen eingebracht werden, geben eine Projektionsfläche frei, auf der man die parabelförmige Geschichte Josefs für jeden der Mitspieler anders konkretisiert.


Es spielen Burkhard Rönn, Cabrillo, Erlo Cerhak, Hussein Atwy, Steven Mädel, Ugur Türün, Vitaly Polyakov und Nikolai Plath

Konzept und Regie Dirk Moras, Krzysztof Minkowski Ausstattung Konrad Schaller Regieassistenz Theresa Ausstattungsassistenz Kathi Dyck Produktion Sibylle Arndt (aufBruch) Pressearbeit Caro Forkel (aufBruch)

Premiere: Mittwoch, 23. November 2011
Vorstellungen: 24., 29. und 30. November sowie 6. und 7. Dezember 2011

Karten nur im Vorverkauf

Gefördert durch JVA Charlottenburg, Verein der Freunde und Förderer von Gefängnistheater in Berlin e.V., Aktion Mensch / die Gesellschafter, Kunst & Knast e.V. Unterstützt durch JSA Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, zitty