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Fassung von H.-J. Neubauer nach Friedrich v. Schiller

Schillers Klassiker um Fragen nach Ehre, Angst, Schuld und Glück wurde hier vor dem Hintergrund des Gefängnisses untersucht. Die Räuber wurden als Gefangene von Einsamkeit, Langeweile und Gewalt gezeigt, deren Leben in einsame Bewegungen angesichts der gedehnten Zeit zerfällt.

Roller weiß nichts zu sagen, als er einen Satz mit "Glück" bilden soll. Das Stück macht ernst mit denen, sie sich die Freiheit nehmen, es zu spielen: lange bevor sich Karl Moor der Justiz stellt, schaltet sich das reale Gefängnis ein und holt die echten Räuber aus ihren Böhmischen Wäldern.
 
 
Regie: Roland Brus
Bühne: Holger Syrbe
Kostüme: Michaela Barth
Dramaturgie & Textfassung: Hans-Joachim Neubauer
Technik: Michael Bövers
Produktion: Elvira Geppert
 
Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Mit freundlicher Unterstützung von:
HEBBEL-THEATER - KUNST & KNAST e.V. - PROKULTUR GmbH sowie der JVA TEGEL