Von Hans-Joachim-Neubauer
Das Stück folgte Motiven aus dem Leben des Sklaven Spartakus und spielte im alten Rom. 20 Darsteller aus acht Nationen eroberten sich die Bühne als zensurfreien Raum und erzählten von den alltäglichen Überlebensritualen in der Arena Tegel durch die literarische Folie von Sklaven und Gladiatoren im alten Rom. Die Gratwanderung zwischen Fiktion und Wirklichkeit wurde wegweisend für die weitere Arbeit.
Das folgende Gastspiel in der Frauenjustizvollzugsanstalt Plötzensee gilt als ein Novum in der deutschen Gefängnis- und Theatergeschichte und hinterließ bleibende Eindrücke auf allen Seiten. Legendär wurde die spontan improvisierte Verbeugungsordnung des Ensembles.
Regie: Roland Brus
Bühne: Holger Syrbe
Kostüme: Michaela Barth
Dramaturgie & Textfassung: Hans-Joachim Neubauer
Technik: Michael Bövers
Produktion: Elvira Geppert
Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Mit freundlicher Unterstützung von:
HEBBEL-THEATER - KUNST & KNAST e.V. sowie der JVA TEGEL
