Presse Stein und Fleisch

Das Theater ...  ist hier ein stets komplexes Experiment, das von Beginn an das öffentliche Spiel an diesem Ort selbst in Frage stellt. Die Wirklichkeit? Sieht man sie? Klug warnt schon der Begleittext vor dem Trugschluss: "Das Theater im Gefängnis verbirgt das Gefängnis öffentlich vor denen, die es suchen.
(Berliner Zeitung)

Und die Gefangenen von Tegel spielen, als hätten sie nie woanders gelebt, als im alten Rom ...  Die Gefangene spielen nicht Tegel und den Alltag hinter Gittern. Sie schlüpfen in die Haut der Sklaven, bleiben im alten Rom - und vermitteln mit ihrem Spiel, mit jedem Satz Traurigkeit, Wut - und Stolz, der von Kraft zeugt.
(Stuttgarter Zeitung)


Das Stück ist vorbei. Beifall, Jubel und die ausgelassenen Gesichter der Schauspieler sind die Belohnung für den konzertierten Kraftakt an einem extremen Ort.
(Märkische Allgemeine)
 
 


"Stein und Fleisch" ist keine Stück über die JVA Tegel und doch fühlen sich alle nach dem Schlussapplaus eigenartig verbunden.
(Berliner Kurier)