Fotos Presse zum zweiten Teil Horatier 1 nach dem krieg = vor dem krieg Horatier 2 Heimat.Liebe.Tod.  Der Horatier

Teil 2
im Schwurgerichtssaal des Kammergerichtes Berlin
In Kooperation mit sophiensæle

"Tödlich dem Menschen
        ist das Unkenntliche."
                 (Heiner Müller)

Nachdem sich im ersten Teil HORATIER 1 Strafgefangene in der JVA Tegel mit der klassischen Müllerschen Vorlage um die Beurteilung von Schuld und Verdienst des unteilbaren Helden und Täters auseinandersetzten, wird aufBruch seinen Fokus im zweiten Teil HORATIER 2 gemeinsam mit Freigängern, Haftentlassenen und Schauspielern auf den jüngsten europäischen Krieg legen, der sich als Folge einer Neuaufteilung Europas nach 1990 auf dem Balkan abspielte. Wie sind die Kriegsteilnehmer zu beurteilen?

Bei wem liegt Verdienst und bei wem Verbrechen?
Oder ist beides unteilbar miteinander verbunden?

Über die Gefängnismauern hinweg wird auf einen europäischen Konflikt verwiesen, der sich nicht nur im rechtspolitischen Alltag, sondern auch im öffentlichen Selbstverständnis und im Schicksal vieler Betroffener niederschlägt.

Es spielten: Freigänger, Schauspieler und entlassene Strafgefangene

Premiere: 27. Januar 2006
Vorstellungen: 28./ 29. Januar 2006, 3./ 4./ 5./ 10./ 11./ 12. Februar 2006
Spielort: Kammergericht zu Berlin Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin-Schöneberg


Regie: Peter Atanassow
Bühne: Holger Syrbe
Dramaturgie: Jörg Mihan
Choreographie: Valérie Kroener
Produktionsleitung : Sibylle Arndt
Öffentlichkeitsarbeit: Björn Pätz
Assistenz: Asja Neumann
Technik: Ralf Kallweit

Es spielten: Antje Krüger, Heike Wally Reichenwallner, Madelaine Bialkowski, Alexander Grebenschek, Hagen Bazin, Harry Albert Thomela, Oliver Kremer, Ralf Ufer, Richard Wesse, Shine, Uwe Rippen, Volker Krüger