Fotos Probentagebuch Presse Teil 1 Horatier 1 nach dem krieg = vor dem krieg Horatier 2 Heimat.Liebe.Tod.  Der Horatier

Teil 1:
im Kultursaal der JVA Tegel


Rom und Alba sind Bruderstädte, die in einem Kampf um Herrschaft verstritten sind. Beide Städte werden von einem gemeinsamen Feind, den Etruskern, bedroht. Um ihre Heere für den Kampf gegen die Etrusker zu schonen, beschließen sie einen Stellvertreterkampf. Mann gegen Mann. Horatier gegen Kuriatier.

Der siegende Horatier wird nach seiner Rückkehr zum Mörder an seiner den toten Kuriatier betrauernden Schwester. Wie kann der eine unteilbare Mann gleichzeitig als Held geehrt und als Mörder verurteilt werden? Was ist Verdienst, was ist Verbrechen? Die Geschichte einer Rechtsfindung und Rechtssprechung.

"Viele Männer sind in einem Mann."
                         (Heiner Müller)

Regie: Peter Atanassow
Bühne: Holger Syrbe
Kostüme: Annette Braun
Dramaturgie: Jörg Mihan
Choreographie: Valérie Kroener
Produktionsleitung: Sibylle Arndt
Öffentlichkeitsarbeit: Björn Pätz
Regieassistenz: Jörn Zacharias
musik. Einrichtung: Jörn Zacharias/ Wilfried Scheffler
Kostümassistenz: Asja Neumann
Technik: Ralf Kallweit
Graphik: Alexander Atanassow

Es spielte das Gefangenenensemble der Justizvollzugsanstalt Tegel:
Alperen, Devade, Dirk Stephan, Frank, Hakan Bayazit, Harry, Ilja Schmelzer, Ivan Jakovlev-Pillau, Khaled Merei, Kurt Lummert, Marcell Meinert, Matthias Donwen, Micha, Milovan Lazic, Oliver Kumpfert, Roman H., Sebastian, Silvio Hoppenz, Thomas Ehlert, Thomas Grey, Tuncay, Uwe Rippen, Volker Ullmann, Wolfgang R. sowie Peter&Paul für Bühnentechnik

Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds; Unterstützt durch: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Kunst und Knast e.V.; Zitty; Oberstufenzentrum Kommunikations-, Informations- und Medientechnik Berlin und der Sozialpädagogischen Abteilung, den Werkstätten sowie vielen Mitarbeitern der JVA Tegel