Das Projekt basierte auf der Geschichte und dem Mythos um Werner Gladow, einem jugendlichen Gangsterboss, der in den späten 40er Jahren Berlin zu seinem Chicago machen wollte, und nach seiner Festnahme im Alter von 18 Jahren in der sich gründenden DDR hingerichtet wurde.
Teil 1
Der erste Teil des Projekts, "Die Gladow-Bande oder Vom Wert ehrlicher Arbeit" (von Kohlert & Neubauer), der im Februar im Theater am Halleschen Ufer Premiere hatte, blickte auf Gladow als ersten Jungunternehmer im Deutschland der Nachkriegszeit. Die Inszenierung wurde ergänzt durch dokumentarisches Bild- und Tonmaterial.
Teil 2
Der zweite Teil, "Gladow-Casting / Das 11. Gebot", erlebte im Mai im Kultursaal der JVA Tegel seine Uraufführung. Basierend auf Interviews mit Gefangenen der JVA Tegel, standen hier die Faszination des Verbrechens und der Traum vom perfekten Coup im Blickpunkt.
Eine Doppel-Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Realisiert aus Mitteln des HAUPTSTADTKULTURFONDS
Mit freundlicher Unterstützung von: HEBBEL-THEATER - THEATER AM HALLESCHEN UFER - AKADEMIE DER KÜNSTE Junge Akademie - ZITTY VERLAG - RADIO EINS - KUNSTFABRIK AM FLUTGRABEN e.V. - KUNST & KNAST e.V. - PROKULTUR GmbH - AL-FA GERÜSTBAU - EUROTELEKOM - PARKHAUS TREPTOW sowie der JVA TEGEL

