Fotoalbum Presse SCHWARZ ROT GOLD

"Ein grandioser Theaterabend: Mit den Mitteln Schleefs haben die Gefangenen das Leben Schleefs auf die Bühne gebracht." (Neues Deutschland)

"Herausgekommen ist ein emotionsgeladenes und bildgewaltiges Theaterstück." (BZ)

"Das zentrale Moment der Aufführung bildet das Verhältnis Schleefs zu seiner tyrannischen Mutter. Mit brachialer Kraft spielt Frank B. Berg diese Frau, die die wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen als Folge persönlicher Schicksalsschläge wahrnimmt. Schleef, der von 15 Schauspielern des Gefangenenensembles vorwiegend in Armeemänteln gespielt wird, reagiert mit Trotz, Verzweiflung, Haß. Er wird von einer Sehnsucht nach Verständnis getrieben." (junge welt)

"15 Einar Schleefs stehen gleichzeitig auf der Bühne, gespielt von 15 Gefangenen. Und doch ist nur ein Schleef gemeint. Keine leichte Kost. Aber dafür donnernder Applaus von den Zuschauern." (Berliner Morgenpost)

"Die Zuschauer von draußen wie auch von drinnen waren begeistert." (Berliner Abendblatt)

"Eine tolle Gertrud ist Regisseur Peter Atanassow in Berlins größtem Männerknast in die Proben geschneit. Mit kahlem Schädel, barem Busen und üppigem Leib, angetan mit brokatener Schleppe und eisernem Handschuh thront Frank B. Berg anfangs als Hamlets Mutter, dann aber als die Gebärerin und lebenslange Disziplinargewalt des Theaterberserkers Einar Schleef auf einer weißen Showtreppe im Kultursaal der Justizvollzugsanstalt Tegel. ... Atanassow gelingt es, durch Theaterzitate bei Hamlet und den Nibelungen, die Ausschlachtung von Schleefs autobiographischen Aufzeichnungen, vor allem aber die Disziplinierung der strafgefangenen Männerhorden den primitiven Kern des Deutschseins so herauszuarbeiten, wie es allenfalls dem verqueren Einar zuzutrauen war. Ein famoser Abend." (Zitty)

"Hier allerdings, angesichts der teilweise martialischen, teiweise ungemein sanft wirkenden Schauspieler, angesichts der festen Mauern, in dem dieses Stück zur Aufführung kommt, bekommt der Kampf gegen die Unterdrückung eine neue Bedeutung, er wird gewissermaßen wahr. Wenn sich die Männer - die meisten spielen mindestens einmal einen Schleef - am Ende des Stücles auf einem Laufsteg zusammenkrümmen und "die Mutter" (grandios von Frank B. Berg gepielt) über sie hinwegschreitet und sie mit einer riesigen schwarz-rot-goldenen Flagge bedeckt, dann hat das kein leeres Pathos, sondern ist ungemein ergreifend. " (taz)