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Shakespeare: SOMMERNACHTSTRAUM

Eine Freilufttheaterproduktion in Kooperation mit dem Kulturbiergarten Jungfernheide

 

(geplante) Vorstellungen:  22., 24., 25., 26., 29., 30. und 31. Juli sowie

1., 2., 5., 6., 7., 8. und 9. August 2020 jeweils um 19 Uhr

 

Ein eifersuchtsgeladener Streit des Feenkönigspaars Titania und Oberon lässt die Naturgewalten tosen. Tobend schickt Oberon seinen Kobold Puck los, um die Feenkönigin durch eine Liebesdroge wieder gefügig zu machen. Auch im weltlichen Gefühlskosmos herrscht Verwirrung. Unter vier jungen, heißblütig Liebenden hat sich nur ein glückliches Paar gefunden. Die beiden anderen lieben zwar auch, aber nicht sich, sondern aneinander vorbei. Vor der strikten Ordnung ihrer Welt fliehen die vier und suchen Zuflucht im Wald. Unter dem Liebeszauber von Puck werden sie alle - wie Titania und eine Laienschauspieltruppe, die im Unterholz eine Tragödie der großen Emotionen probt - zu Marionetten. Der Idiot wird zum Esel, und die Feenkönigin entdeckt im Rausch der Liebesdroge ihre Vorliebe für Huftiere. Durch diese ungeheuerliche Verbindung wird Titania schließlich diszipliniert, und Oberon bekommt seinen Willen. Um die Ordnung wieder herzustellen, setzt Puck noch mehr Liebesserum ein und vereint die hitzköpfigen Liebenden zu glücklichen Paaren.

 

aufBruch lässt Shakespeares Stück in einem verwilderten Stück Natur spielen, in einer verlassenen Freilichtbühne in der Jungfernheide.

In Verbindung mit Texten des französischen Dramatikers Bernard-Marie Koltès weitet sich die Komödie zum Spiel über das Zwielicht, in dem das dunkle Geschäft mit der Droge blüht, wo Abhängigkeiten aufeinandertreffen, Menschen aus Zwängen fliehen und die Gesetzlosigkeit um Hoheitsrechte inmitten der Gesellschaft schachert.

Damit wird Shakespeare zum Gegenwartsautor, der beziehungsreich zu tun hat mit Stoff und Spielern des Gefängnistheaters.

 

Die wollen mich zum Esel machen.

 



Freilufttheater auf der Gustav-Böß-Freilichtbühne in der Jungfernheide

 

 

Es spielt ein gemischtes Ensemble aus Freigängern, Ex-Inhaftierten, SchauspielerInnen und Berliner BürgerInnen: Bianca Waechter, Christian Krug, Denny, Frank Zimmermann, Hans-Jürgen Simon, Josef, Katharina Försch, Maja Borm, Massimiliano Baß, Mathis Koellmann, Matthias Blocher, Mohamad Koulaghassi, Para Kiala, Patrick Berg, Sabine Böhm, Stas.

 

 

Regie Peter Atanassow   Bühne Holger Syrbe  Kostüme Melanie Kanior  Dramaturgie Hans-Dieter Schütt Musikalische Leitung Vsevolod Silkin   Produktionsleitung Sibylle Arndt   Regieassistenz Margarete Rosenbohm Kostümassistenz Katharina Benzing  Produktionsassistenz Katharina Nagel Technik Lukas Maser Grafik Dirk Trageser

 

 

Tickets: 15 € / 10 € (ermäßigt)

 

Start des Ticketverkaufs:  10. Juli 2020

 

 

Gefördert aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Unterstützt durch die JVA OV Berlin, Jugendstrafanstalt Berlin, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Kulturbiergarten Jungfernheide.

 



Fotos: Graziela Diez

Jede Art der Verwendung nur nach vorheriger Genehmigung durch aufBruch / Graziela Diez

www.grazieladiez.com

Pressestimmen

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Spielort:
ehemalige Gustav-Böß-Freilichtbühne in der Jungfernheide
Zugang über:
Kulturbiergarten Jungfernheide
Heckerdamm 274
13627 Berlin.

BITTE DER AUSSCHILDERUNG FOLGEN


Anfahrt:
U7 „Halemweg“
zzgl. 20 Minuten Fußweg
 
 

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