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UNDERGROUND

frei nach Motiven des gleichnamigen Films von Emir Kusturica

 

Theaterproduktion in den Gewölbekellern des Gewerbehofs in der Alten Königstadt

 

Premiere: 12. September 2018

Vorstellungen: 14., 15., 16., 19., 20., 21., 22., 23., 26., 27., 28., 29. und 30. September 2018

jeweils um 19.30 Uhr

"Underground" von Emir Kusturica erzählt die über mehrere Jahrzehnte andauernde Freundschaft zweier Gauner: Marko und Blacky. Sie genießen das Leben in Belgrad und lieben beide die berühmte Schauspielerin Natalja. Als die deutsche Wehrmacht 1941 einmarschiert, treten sie in die Kommunistische Partei ein und beschaffen durch ihr „Handwerk“ die nötigen finanziellen Mittel für den Widerstand. Während Blacky in den Untergrund geht, um dort die Waffenproduktion zu leiten, leitet Marko den Handel der Waffen oberirdisch weiter – auch nach Ende des Krieges. Denn Marko hält Blacky im Untergrund im Glauben, der Zweite Weltkrieg ginge immer weiter. Es entsteht eine unterirdische Kolonie, in der ausgiebig gefeiert und gelitten wird. Durch Zufall gelangen Blacky und sein Sohn Jowan schließlich 1991, mitten im Balkankrieg, wieder ans Tageslicht.

aufBruch verknüpft in dieser Theaterproduktion Motive des Kusturica-Films mit Szenen aus Maxim Gorkis "Nachtasyl". In der Enge des existenziellen Untergrundes prallen sie aufeinander: Liebe und Hass, Religion und Unglaube, Lust und Leid, Solidarität und Egoismus. Das ergibt eine bizarre Szenenfolge über den Irrwitz von Geschichte, über jene grausamen, auch grausam komischen Verwechslungen von Realität und Fiktion, von Lebensideal und Lebenslüge.

Das aufBruch-Ensemble aus ehemaligen Inhaftierten, Freigängern, SchauspielerInnen und Berliner Bürgern spielt im unterirdischen Gewölbe der ehemaligen Brauerei in der Alten Königstadt in Berlin Prenzlauer Berg. Im Zweiten Weltkrieg wurden dort im einstigen Flaschenkeller Bauteile für V-Waffen produziert. Realer Berliner Untergrund wird zur Bühne für ein Spiel um Grenzen und Sehnsüchte, die viel mit dem Erfahrungsraum des Gefängnisses zu tun haben.

 

 

Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT in Kooperation mit der Gewerbehof Saarbrücker Str. e.G.

 

 

 

Es spielt ein gemischtes Ensemble aus Freigängern, Ex-Inhaftierten, SchauspielerInnen und Berliner BürgerInnen: 
Ayman I., Hans M., Hans-Jürgen Simon, Irene Oberrauch, Jonas Latakas, Katharina Försch, Lasha, Maja Borm, Mathis Köllmann, Matthias Blocher, Mohamad Koulaghassi, Moxx, Ömer, Patrick Berg, Rita Ferreira, Sabine Böhm, Stas.

 

Regie Peter Atanassow  Bühne Holger Syrbe  Kostüme Wicke Naujoks  Dramaturgie Hans-Dieter Schütt  Musikalische Leitung Carsten Wegener  Musikalische Einstudierung Vsevolod Silkin  Video Pascal Rehnolt  Produktionsleitung Sibylle Arndt  Regieassistenz Franziska Kuhn  Produktionsassistenz Lisa Gundlach, Ulrike Wolf  Kostümassistenz Andreina Vieira dos Santos  Technik Lukas Maser  Grafik Alexander Atanassow 

 

Tickets: 15 € / 10 € (ermäßigt)

 

Kartenverkauf ab Montag, den 27. August im aufBruch-Onlineshop

oder an der Kasse der Volksbühne Berlin

 

 

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Unterstützt durch die Gewerbehof Saarbrücker Str. e.G., JSA Berlin, JVA Plötzensee, JVA OV Berlin, JVA Tegel, Volksbühne Berlin und zitty Berlin.
Realisiert im Rahmen von SKILLS FOR FREEDOM - Artistic paths to develop the professional skills of prisoners.

 

 

Fotos: aufBruch

Jede Art der Verwendung nur nach vorheriger Genehmigung durch aufBruch

Spielort:
Gewölbekeller in der Alten Königstadt
Saarbrücker Straße / Ecke Straßburger Straße (Eingang)
10405 Berlin

 

Anfahrt BVG:
U2 Senefelderplatz

 

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