Chronik

Briefe an meine Katze Bébert (EN)

Ein experimentelles Theaterprojekt in der JVA Plötzensee

 

Premiere: Mittwoch, 12. November 2014
Weitere Vorstellungen: 13., 14., 19., 20. und 21. November 2014

„... alle Katzen müssen, sobald sie irgendwo sind, auch unter größter Gefahr, sofort die Umgebung erforschen... ihren Lebensraum... darum ist es so heikel, sie aufs Land mitzunehmen... instinktiv reißen sie aus und enden dann im Kochtopf...“ - Louis-Ferdinand Céline

In aufBruchs aktueller Theaterarbeit dreht sich alles um Selbstdarstellungen, Utopien, um Realität und Fiktion. 14 Insassen der JVA Plötzensee bitten ihr Publikum zum Dialog über Erwartungshaltungen und Wunschvorstellungen.
Die Produktion begann mit einer zweiwöchigen Schreibwerkstatt, in der die Darsteller vielfältige und ausdrucksstarke Texte verfassten. Auf Grundlage dieser Texte und inspiriert von Reality TV-Shows, von tatsächlichen und fiktiven Kontaktanzeigen und von der obsessiven Abhängigkeit des Schriftstellers Céline zu seiner Katze Bébert entsteht ein ungewöhnlicher Theaterabend mit ungewissem Ausgang.
Kontaktaufnahme erwünscht!

Eine Produktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT in der JVA Plötzensee

Es spielt das Gefangenenensemble der JVA Plötzensee:
Alex, Arafat, Boss, CanCani, Dede, Gunter Sachs, Hans, Imad El Khalaf, Lloyd Charles da Silva, Mark Klein, Neophyte, Oliver J. Seelig, Stas, Wolfgang

Künstlerisches Team: Adrian Figueroa, Marie Urban, Holger Syrbe, Miguel Toro, Felix und Lukas Heibges, Laura Burkhardt, Sibylle Arndt, Henrietta Clasen, Maria Weber, Christopher Böhm, Alexander Atanassow

Schreibworkshop: Mariana Leky, Martin Jankowski
(Berliner Literarische Aktion e.V.)

Konzept: aufBruch & Gaspar Cano Peral

Video

Fotos: Copyright Thomas Aurin.
Jede Art der Verwendung nur nach vorheriger Genehmigung durch aufBruch / Thomas Aurin

www.thomas-aurin.de

Pressestimmen

Kulturradio, Oliver Kranz

Das Regieteam Marie Urban und Adrian Figueroa hat eine ziemlich gut gelaunte Revue gemacht. […] es ist eine Dating-Show bei der die Gefangenen in Kontakt treten mit dem Publikum. […] Es ist sehr musikalisch, sehr abwechslungsreich. […] Was man in dieser Produktion auf jeden Fall merkt ist, dass die Leute, ganz egal ob das alles stimmt was sie sagen, ganz normale Menschen sind mit ganz normalen Träumen.“

 

Sonstiges

 

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Spielort:
Justizvollzugsanstalt Plötzensee
Friedrich-Olbricht-Damm 17
13627 Berlin

Anfahrt: S-Bahn Beusselstraße
Bus 106 od. 123 Seestraße / Beusselstraße

Karten nur mit persönlicher Anmeldung mind. 5 Tage vor der Vorstellung

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