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ODE AN DIE FREIHEIT
Gedichte von Strafgefangenen, vertont in sechs Zyklen
Was bedeutet Freiheit für Menschen, denen sie entzogen wurde?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Programm des Chors des Jungen Ensembles Berlin. Im Zentrum steht das Werk „Tristia“ von Philippe Hersant. Es vertont zeitgenössische und historische Texte und Gedichte von Gefangenen aus unterschiedlichen Ländern auf französisch, russisch, korsisch und japanisch. Die Musik und die Texte beschäftigen sich mit Realitäten der Haft – von Wut und Trauer bis hin zu Hoffnung und Selbstbehauptung.
In Kooperation mit dem Berliner Gefängnistheater aufBruch wirken an diesem Programm auch Insassen der JVA Tegel mit. Sie sprechen die deutschen Übersetzungen der Texte, die vom Chor des Jungen Ensemble Berlin gesanglich auf der Bühne präsentiert werden. Gemeinsam mit der Kammersymphonie Berlin entsteht ein intensiver Konzertabend mit klanggewaltigen Chormomenten und intimer musikalischer Stille.
ODE AN DIE FREIHEIT wird erstmals am 22. September 2026 im Kultursaal der JVA Tegel vor geladenen Gästen und mitinhaftiertem Publikum zur Aufführung kommen .
Einer breiten Öffentlichkeit wird der Abend am 4. Oktober 2026 in der Parochialkirche um 15.30 Uhr sowie 19 Uhr präsentiert.
Es lesen Mitglieder des Gefangenenensembles von aufBruch in der JVA Tegel:
André S., Atak, Baris Can, Fabi, H. Peter Maier C.d.F., Horst Grimm, Jan M., Pierre, Robin, Ronny B.
Eine Kooperation des Chors des Jungen Ensemble Berlin e. V., der Kammersymphonie Berlin und des Gefängnistheaters aufBruch
Tickets für den 4. Oktober 2026 in der Parochialkirche finden Sie unter:
https://www.junges-ensemble-berlin.de/wp/chor/tickets/
Justizvollzugsanstalt Tegel - Kultursaal
